Midgards-Messer

Sigyn ( Partnermesser)

Sigyn (Partnermesser)

Herkunft des namen Sigyn:

Erwähnt wird Sigyn in der Älteren Edda (Völuspá 38), wo sie als bei ihrem gefesselten Gatten Loki sitzend erscheint. Im Prosazusatz des Lokasenna wird die Begebenheit näher geschildert: Loki wurde von den Göttern mit den Gedärmen seines Sohnes Nari gefesselt, sein anderer Sohn Ali oder auch Vali wurde in einen Wolf verwandelt, und über Loki selbst platzierte Skadi eine Schlange, deren Gift ihm ins Gesicht tropfte. Sigyn fängt nun mit einer Schale das tropfende Gift auf. Wenn die Schale aber voll ist und sie diese entleeren muss, dann treffen die Gifttropfen auf Lokis Gesicht, wodurch dieser ungeheure Schmerzen empfindet. Dabei erzittert die Erde und Erdbeben treten in Erscheinung.

In der Jüngeren Edda wird Sigyn im Gylfaginning 31 als Frau Lokis und Mutter von dessen Sohn Nari oder Narfi vorgestellt. Im Kapitel 50 wird geschildert, wie Loki durch den Tod Balders die übrigen Götter gegen sich aufbringt. Nach anfänglicher Flucht nehmen sie Loki und anschließend seine Söhne gefangen. Vali verwandeln sie in einen Wolf, so dass dieser seinen Bruder Nari oder Narfi zerreißt. Loki wird mit den Gedärmen, die sich in Eisen verwandeln, an drei Felsblöcke gefesselt, und Skadi bringt eine Schlange über dessen Kopf an, deren Gift ihm ins Gesicht tropft. Sigyn versucht sein Leiden zu lindern, wie es auch in der Älteren Edda geschildert wird. Dies wird andauern bis zur Götterdämmerung.

Im Skáldskaparmál 1 wird Sigyn ausdrücklich als Asin bezeichnet.

Gesamtlänge; 11 cm

Klingenlänge; 6 cm

Griff;             5 cm

Stähle auf absprache;vieles möglich

Entwurf: Andre Loki Schröter